Robert Ryman

Situation-Kunst: Robert Ryman, Advance, 1976
Advance, 1976

Advance, 1976

Ölfarbe und Elvacite auf blauem Acrylivin, 2 Vinylbänder, 4 Stahlschrauben, 4 Unterlegscheiben, 90,2 x 86,4 cm

„Es geht nicht darum, was man malt, sondern immer nur, wie man malt“. Robert Ryman

Rymans Werke transportieren keine außerkünstlerischen Inhalte, sondern zeigen die Grundstruktur jeglicher Malerei auf: Ein Bild ist in letzter Konsequenz nichts anderes als das Ergebnis eines Vorganges, in dem ein Farbmittel durch einen Pinsel auf ein Trägermaterial aufgebracht wird.
So zeigen seine Bilder Tonstufen, Farbnuancen und verschiedene Intensitäten weißer Farbe, die letztlich von dem malerischen Werkzeug, dem Farbmaterial, dem Malgrund und dem Farbauftrag abhängen.

Robert Ryman

Geb. 1930 Nashville, Tennessee/USA

Teilnahme an der 5., 6. und 7. documenta in Kassel (1972, 1977, 1982)
Ryman gilt als Vertreter der Analytischen Malerei
2005 Auszeichnung mit dem Praemium Imperiale
Lebt und arbeitet seit 1966 als freier Künstler in New York