Max Imdahl

Von zentraler ideeller Bedeutung für die Entstehung von Situation Kunst war die Auffassung von Kunst, die der Kunsthistoriker Max Imdahl (1925 – 1988) mit seiner Lehre vertrat.

Max Imdahl begriff Kunstgeschichte als eine Wissenschaft der Erfahrung von Kunst. In konsequenter Weise äußerte sich diese Überzeugung u. a. in seinem Bemühen um die Kunstvermittlung.

Mit dem Aufbau der Kunstsammlungen auf dem Campus der Ruhr-Universität Bochum ermöglichte er Studierenden, den direkten Umgang mit aktueller Kunst und ihre Vermittlung zu erlernen.

Diese Tradition einer Lehrsammlung mit Situation Kunst fortsetzend, wurde sie von den Künstlern und dem Verein Situation Kunst – Haus Weitmar Max Imdahl gewidmet.

Die Funktion von Kunst, Freiräume zu schaffen, in denen sich Wahrnehmung als Potential entfalten kann, nimmt „Situation Kunst – für Max Imdahl“ dabei in konsequenter Weise auf.

WISSENSWERTES:

Max Imdahl war von 1965 bis zu seinem frühen Tod 1988 Ordinarius für Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum und zählt zu den Wegbereitern einer Kunstgeschichte der Moderne.