Christian Rohlfs, Wiesenabhang, 1897.

„Seine Art, die Kunst in der Natur zu sehen, ist eigenartig“
Landschaft und Natur im Werk von Christian Rohlfs

Donnerstag, den 22. Juni, 18 Uhr, Foyer des Museums unter Tage

Im Jahr 1905 schrieb der Hagener Folkwang-Museumsgründer Karl Ernst Osthaus über Christian Rohlfs (1864-1938): „Rohlfs ist Maler wie wenige, aber vor allem ist er Künstler. Seine Art, die Kunst in der Natur zu sehen, ist eigenartig, seine Weise, sie ‚herauszureißen’, immer selbstständig.“ Den Motiven Landschaft und Natur widmet sich Rohlfs während seiner außergewöhnlich langen Schaffenszeit von über siebzig Jahren sehr intensiv und erprobt an diesem Sujet seine malerischen Experimente. Die Autonomie der Farbe tritt zunehmend in den Vordergrund. Rohlfs späte Landschafts- und Blumendarstellungen sind weniger Ansichten des Geschauten, als lichtvolle Farbereignisse von hoher atmosphärischer Intensität. In ihnen verdichtet sich Rohlfs’ Weltsicht, sein Begreifen und Durchdringen der Natur.

Ein Vortrag von Dr. Birgit Schulte, Stellvertretende Direktorin Osthaus Museum Hagen, Geschäftsführung Christian Rohlfs Archiv.

Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro, ermäßigt 1 Euro. Für Studierende der RUB ist der Eintritt frei.

Im Anschluss an den Vortrag gibt es die Gelegenheit, Werke von Christian Rohlfs in der Dauerausstellung "Weltsichten" zu betrachten.