Josef Albers, Study for Homage to the Square: Early Growth, 1967

Der Anspruch zu sehen

Der Anspruch zu sehen. Max Imdahl, Josef Albers und die Kunstvermittlung

Ein Vortrag von Dr. Sarah Sandfort


Mittwoch, 27. Juni, 18 Uhr im Foyer des Museums unter Tage

Für den Auftakt der Veranstaltungsreihe Mit Imdahls Augen wird
Dr. Sarah Sandfort in einem Vortrag die Theorie Imdahls aus der Perspektive der Kunstvermittlung erörtern und sie mit den Ansätzen von Josef Albers in Beziehung setzen.
Max Imdahls „Ikonik“ als ein Anspruch zur wahrnehmenden Auseinandersetzung mit Kunstwerken wird in diesem Vortrag aus der Perspektive der Kunstvermittlung aufgegriffen.



Die Überlegungen Imdahls werden dabei mit Werken und Theorien von Josef Albers in Beziehung gesetzt, der mit seinem Leitsatz „to open eyes“ in ähnlicher Weise die visuelle Wahrnehmung (der Kunst) hervorgehoben hat. Im Wechsel von theoretischen Überlegungen und praktischen Ausführungen wird deutlich gemacht, dass Max Imdahl eine für die Kunstvermittlung fruchtbare Handlungsanweisung gegeben hat.


Dr. Sarah Sandfort studierte Kunstgeschichte und Philosophie an der Ruhr-Universität
Bochum und wurde 2017 dort promoviert. Sie ist seit 2009 freie Mitarbeiterin am Museum
Folkwang in Essen und erhält Lehraufträge für Kunstwissenschaft und Kunstvermittlung
an der Fakultät für Kulturreflexion der Universität Witten/Herdecke sowie dem
Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum.


Die Teilnahmegebühr beträgt 3 Euro, ermäßigt 1 Euro. Für Studierende der RUB ist der Eintritt frei.