Podiumsdiskussion

"Von der Industriekultur zur Kulturindustrie"

 
Sonntag, 10. September 2017, 11 Uhr, im Kubus von Situation Kunst

Bis zur Krise von Kohle und Stahl in den 1960er Jahren war das Leben im Ruhrgebiet scheinbar selbstverständlich durch die enge Verflechtung von Industrie und Alltag bestimmt. Seither führte der Strukturwandel zu tiefgreifenden Veränderungen. Wie wirken sich die Entwicklungen von einem pulsierenden Zentrum der Montanindustrie hin zu einer postindustriellen Gesellschaft auf den Alltag aus? Wie verändern sich Landschaft, Lebensgefühl und gesellschaftliches Miteinander? Was geht für immer verloren, welche neuen Perspektiven erschließen sich? Wie verändert sich unser Blick auf das industrielle Erbe? Und schließlich: Welche Rolle kann die Kultur in diesem Prozess spielen?

 

Podiumsdiskussion

mit Hans-Heinrich Große-Brockhoff (Kulturstaatssekretär a. D. in NRW, davor Kulturdezernent und Stadtdirektor von Neuss und Düsseldorf)

Reinhard Klimmt (Ministerpräsident a. D. des Saarlandes und Bundesverkehrsminister a. D.)

Genia Nölle (Geschäftsführerin und Verwaltungsdirektorin der Ruhrfestspiele Recklinghausen)

Bernd Tönjes (Vorstandsvorsitzender der RAG)

Moderation: Prof. Dr. Stefan Berger (Direktor des Instituts für soziale Bewegungen, Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Ruhr-Universität Bochum)

 

Der Eintritt beträgt 3 €, ermäßigt 1 €. Für Studierende der RUB ist der Eintritt frei.