Zwei Wege – ein Ziel?
Denkmalschutz und Kunst im Industrieraum
Ein Vortrag von Dr. Hans Hanke
Sonntag, 11. März 2018, 11 UHR, FOYER IM MUSEUM UNTER TAGE
In vielen deutschen Industrieregionen ist es ein anerkanntes Ziel, mit Industriegebäuden die Geschichte der technischen Entwicklung sichtbar zu machen. Das war nicht immer so. Die Bewahrung technischer Kulturdenkmäler ist das Ergebnis einer langen Rezeptionsgeschichte. Sie führte über grafische und malerische Darstellungen hin zur Anerkennung solcher Objekte als wertvolle Sachüberreste. Die alte starre Antithese „Kultur gegen Technik“ löste sich im Begriff „technisches Kulturdenkmal“ auf. Künstlerische Setzungen führten in der Folge zur Bewahrung Technischer Denkmäler ebenso wie technische Denkmäler heute Kunstproduktion initiieren.
Hans H. Hanke ist Wissenschaftlicher Referent der LWL-Denkmalpflege, Landschafts-und Baukultur in Westfalen und Lehrbeauftragter am Kunstgeschichtlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum.
Der Eintritt beträgt 3 €, ermäßigt 1 €. Für Studierende der RUB ist der Eintritt frei.
