Globalisierungsverlierer Ruhrgebiet?
Diagnose und Therapievorschläge

Vortrag von Prof. Dr. Jens Südekum

Sonntag, 5. November 2017, 11 Uhr, im Foyer im Museum unter Tage

 

Der Exportweltmeister Deutschland wird oft als der größte Profiteur der Globalisierung bezeichnet. Im Durchschnitt stimmt das auch, aber längst nicht alle gesellschaftlichen Gruppen profitieren im gleichen Maße. Im Rahmen des Vortrags werden Gewinner und Verlierer der Globalisierung in Deutschland aus einer regionalen Perspektive in den Blick genommen. Im Fokus steht dabei insbesondere das Ruhrgebiet. Ist es ein Globalisierungsverlierer? Überall oder nur in bestimmten Städten und Kreisen? Nach der Diagnose geht es dann um die Therapie. Dass Hilfe für die Verliererregionen der Globalisierung notwendig ist, zeigen die Erfahrungen aus den USA und Großbritannien. Aber welche Instrumente soll die Wirtschaftspolitik anwenden? Ein Therapievorschlag läuft auf direkte finanzielle Transfers an die betroffenen Menschen hinaus, ein anderer setzt auf aktivierende Arbeitsmarktpolitik und Regionalförderung. Geld oder Jobs? Was hilft den Verliererregionen der Globalisierung mehr?


Jens Südekum ist Professor für Volkswirtschaftslehre am Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie (DICE) an der Heinrich-Heine Universität. Seine Forschungsgebiete sind Internationale Wirtschaftsbeziehungen, Regional- und Arbeitsmarktökonomik.

 

Der Eintritt beträgt 3 €, ermäßigt 1 €. Für Studierende der RUB ist der Eintritt frei.