Der (de)konstruierte Horizont
Ausstellungsgespräch am Donnerstag, 16. Oktober 2014, 18 Uhr, Kubus
Als imaginäre und zugleich reale Begrenzungslinie sowie raumgliederndes Element ist der Horizont ungreifbar und doch allgegenwärtig. Bereits in der traditionellen niederländischen Landschaftsmalerei des 17. Jahrhunderts bildet er oft eine orientierungsleitende Konstante. Wie zeitgenössische Künstler ihn als Konzept neu denken und in ihren Werken auch als Indikator u.a. für gesellschaftliche Entwicklungen und Brüche vergegenwärtigen, soll die Betrachtung der in der Ausstellung „Broken Landscapes“ gezeigten Werke von Ger Dekkers, Jan Dibbets, Ger van Elk und Jaap van den Ende im Vergleich mit ausgewählten Gemälden alter Meister zeigen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den – oft auf kunsttheoretischen Reflexionen basierenden – hybriden Objekten von Ger van Elk. In ihrer konzeptuellen Offenheit, die oftmals einen subtilen Humor zutage treten lässt, bleiben die Werke ebenso beweglich und inkommensurabel wie der Horizont selbst.
Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro (erm. 3 Euro) und beinhaltet den Eintritt in die Ausstellung. Die Teilnehmerzahl muss aus Platzgründen auf 20 Personen beschränkt werden. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.
Das Begleitprogramm zur Ausstellung BROKEN LANDSCAPES auf einen Blick
